Dienstag, 29. November 2011

Die Blätterteig Mission

©Sarah-Maria
Wir lieben ihn alle und blättern ihn am liebsten überall drumherun, drüber oder drunter - denn er ist einfach köstlich! Der Blätterteig! Doch, kaum einer von uns wird sich je daran gewagt haben, ihn selber zu machen, daher bleibt da oft nur der Gang zur Tiefkühltruhe im Supermarkt.

Doch das war am Ende dabei rauskommt überzeugt mich meist so gar nicht. Wahrscheinlich liegt's an mir, aber meine Blätterteigtaschen sacken nach dem Backen im Nu in sich zusammen und sehen aus, als ob sie den kompletten Tag in einem Bäckertütchen im vorderen Fach meiner Laptoptasche plattgedrückt wurden - und so schmecken sie nebenbei bemerkt auch....

Bitte, bitte verratet mir daher eure ultimativen Blätterteig-Tipps? Denn ich will auch endlich mal prall und drall gefüllte goldbraune Teilchen, die sich bis ins Nirgendwo nach oben blättern, aus dem Backofen ziehen.

Freitag, 25. November 2011

Sugar Free

©Sarah-Maria
Dass englische Säfte durchaus unvergessen süß sein können ist ja nun nix Neues und mir spätestens seit dem England-Austausch in der neunten Klasse bekannt, als ich mich diversen Sinnfragen à la „Ob Saft, ob Sirup – wo ist denn da der Unterschied?“ hingab.

Als ich kürzlich in London war und in einem Supermarkt fix ein paar Sachen einkaufen wollte, kam mir dieser Sachverhalt noch vor dem Bezahlen wieder in den Sinn, so dass ich den schnell gegriffenen Discounter O-Saft gegen einen austauschen konnte, auf dem dick und fett „Organic“ und „Sugar Free“ prangerte.

Tja ja, aber selbst da gab es ein Hintertürchen, wie ich am nächsten Morgen feststellen musste, als ich noch Schlaftrunken und nix ahnend die Flasche ansetzte und einen beherzten Schluck nahm…. Wer schon mal senkrecht im Bett stand, kann an dieser Stelle einpacken, denn einen solch unsanften Wachmacher sucht wohl vergeblich seinesgleichen: das Zeug zog einem den Boden unter den Füßen weg!

Denn, offensichtlich, unter Außerkraftsetzung sämtlicher physikalischer Gesetze haben die da so viel Süßstoff reingepumpt, wie’s nur irgendwie ging.  Solange, bis die wenigen, in die Ecke gedrängten H2O Moleküle mit platt gedrückten Nasen verzweifelt um Hilfe schrien. Pahh, dachten sich die Hersteller wohl, H2O, diese elenden Moleküle nehmen eh zu viel Platz weg und in der Großstadt ist Platz eben selten und teuer!

Dienstag, 22. November 2011

Nicht alle Tassen im Schrank!

©Sarah-Maria
Schon gewusst, dass die Redewendung „Nicht alle Tassen im Schrank haben“ ursprünglich nicht mal entfernt etwas mit Porzellan zu tun hatte? Denn es wurde von dem jiddischen Wort „toshia“ abgeleitet – und das bedeutet nix anderes als Verstand.

Gleiches gilt übrigens für die Redewendung „Einen Sprung in der Schüssel haben“.



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Sonntag, 20. November 2011

Affentanz Vinaigrette

©Sarah-Maria

Heute geht's um meine 0/8/15 Alltags-Vinaigrette für den schnellen Salat am Abend. Sprich die ohne Walnussöl, Himbeeressig oder sonstige Sperenzchen. Einfach nur Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und ein wenig Senf und/oder Honig. Na ja, und wie soll ich sagen? Sie schmeckt halt grundsätzlich Scheiße! Zum Schütteln um genau zu sein!

Aber was mach ich falsch? Sind es die Mengenverhältnisse? Oder liegt es an den Zutaten? .... Mein heißer Tipp ist: der Balsamicoessig hat Schuld! Denn für den Alltag benutze ich ungern mein liebes, genial leckeres und damit leider sehr teures, sondern habe eine Billigvariante aus dem Supermarkt.

Hat vielleicht jemand von euch einen guten Tipp in Sachen Billig-Balsamico - der schmeckt?  

Samstag, 19. November 2011

Spam-Angriff

©Sarah-Maria
Hallo zusammen,

auf mein anderes Blog greifen seit einigen Minuten unkontrolliert drei Seiten zu:

777seo. com
justforlaughsgags. tv
googlecorrection. com

Meine Statistik schießt in die Höhe wie Blöde.... Grundsätzlich ja nix Schlechtes, aber in so einem Spam-Fall doch unerwünscht. Weiß jemand, was ich dagegen tun kann?

Ich habe mich natürlich schon selbst zum Problemlösungs-Googlen aufgemacht und an verschiedenen Stellen gelesen, dass man die Links nicht anklicken soll - warum stand da allerdings nicht.... Ähhh ja, ich hab natürlich draufgeklickt. Hüstel.... Aber ich habe soeben von einer anderen Bloggerin, die das Problem vor einigen Tagen hatte eine Nachricht bekommen, dass sich das Problem a) nach einigen Tagen von alleine löst und b) ihr Virenprogramm, obwohl sie auch draufgeklickt hat, nix auf ihrem PC gefunden hat .... Woanders habe ich den Tipp gelesen, diese Blogs bei google als Spam zu melden, ob's was nützt, weiß ich allerdings leider nicht :(

UPDATE vom 23.11.:

Ich weiß jetzt auch was das ist: das ist "Referer-Spam": die tun so, als ob ihre Website auf mein Blog verweist, mit dem Ziel, dass ich auf den Link in meiner Statistik klicke und dadurch Traffic auf der jeweiligen Website produziere.
Eine speziell für Blog-Eigentümer generierte Spamidee. Aber nichts, was meine Daten angreift, Viren verbreitet oder dergleichen.

Freitag, 18. November 2011

Prost!


©Sarah-Maria

Wer glaubt, dass Orgelbauer keinen Humor haben, der hat sich getäuscht! Ein Beweis dafür befindet sich im Ratzeburger Dom: die Orgel besitzt ein Register mit dem Namen „Rauschwerk 4-fach“ - und der Name ist Programm, denn es soll mit Whisky bestückt sein.


Quellen:
Raderer, F.C./Wehmeiner, R.: Fortissimo – Musiker-Anekdoten: Stuttgart: Reclam, 2009.



©Sarah-Maria

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Donnerstag, 17. November 2011

The charming Diva

©Sarah-Maria
Heute möchte ich mich der Aubergine widmen und zur Einstimmung diesen Link hier präsentieren -> der mir schon vor langer Zeit auf Facebook über den Weg lief und unvergessen blieb …. Dort werden recht charmant die negativen Folgen einer falsch zubereiteten Auberginen-Speise ergründet…..;)

Auch ich selbst gehöre zu den Auberginen-Opfern….Und, um es gleich vorweg zu nehmen: es war nicht meine Schuld! ;) Denn in einem – nicht allzu schlechten italienischen Restaurant, mit dem ich zuvor auch eher gute Erfahrungen gemacht habe – überkam mich mit einem Mal beim Verspeisen eines Pastagerichtes mit Auberginen ein kaum zu bändigender Brechreiz….. 

Man beachte an dieser Stelle das Wort „kaum“!! Welches nämlich immerhin nicht „unmöglich“ bedeutet .... Denn: schließlich bin ich mit Hilfe von Unmengen Wein und Wasser - und vor meinem Gegenüber (zum Glück) unbemerkt - Herr der Lage geworden! Welcher somit den Abend (hoffentlich in anderer Hinsicht) unvergesslich fand.

Der Aubergine bin ich ganz und gar nicht bös‘ und esse sie auch nach wie vor weiterhin mit Genuss. Dennoch habe ich schon von so Einigen gehört, dass sie nach ähnlichen Erfahrungen für immer das Weite vor der schnöden schönen Diva in lila gesucht haben.

Und ihr? Wie steht ihr zu dem Fräulein?

Mittwoch, 16. November 2011

Alle Jahre wieder.....


©Sarah-Maria
Meine Küchenkatastrophen fingen schon früh an und wiederholten sich alljährlich gen Weihnachten in der Adventszeit, denn da war KEKSEBACKEN angesagt! Yuppie! – für meine Schwester und mich ….und wohl eher weniger für meine Mutter, die der Sauerei anschließend Herr werden musste.

Dass es immer nur ein Rezept gab, war uns dabei freilich egal und ganz im Gegenteil sogar wirklich wichtig, denn als Kind schmecken Engelchen aus Mürbeteig selbstverständlich völlig anders als Tannbäume aus dem selben Teig. Entscheidet dabei ist schließlich immernoch Deko! Richtig?! ;)

Und in genau eben dieser war der Ursprung der Zucker-Katastrophe zu sehen, denn die schönsten, buntesten und quietschsüßesten Zuckerperlen, Schokostreusel und was der Supermarkt sonst noch hergab, klebten schließlich nicht auf den Plätzchen, wenn man vorher nicht ordentlich Zuckerguss drunter gekleistert hat. Das war vor allem dann wichtig, wenn man vorhatte, die Plätzchen mit dem Zeug bis ins Unkenntliche zu überladen. Und das hatten wir….

Okay, Ground Zero bestand also aus: Belchweise Keksen (wir waren sehr ausdauernd, was das Beladen anging und meiner Mutter gelang es immer nur mit einiger Mühe wenigstens ein paar Exemplare vor uns zu retten und sie in einer für Geschmacksknospen jenseits der 12 essbaren Version zu verzieren), jeder Menge Deko aus jeder Menge Zucker, Farbstoff und Schoki sowie literweise Zuckerguss und zwei Kindern mitten drin….

Tja ja, und irgendwann waren Keks und Kind nicht mehr zu unterscheiden. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein fröhliches Adventsbacken! ;)

Dienstag, 15. November 2011

Opernhaus mit Bier gelöscht....

©Sarah-Maria
So, heute mal ein Schlamassel, das ich nicht selbst verbockt habe :D

Das alte Münchener Opernhaus ist mit nicht einmal 600 Plätzen über die Jahre zu klein geworden – ein Neues musste her. Also wurde im Oktober 1811 mit einem Neubau begonnen - der allerdings unter keinem guten Stern stand: 1813 mussten die Bauarbeiten wegen Geldmangel unterbrochen werden und 1817 brannten auch noch Teile des Gebäudes nieder. Viele Münchener Bürger hatten jedoch wenig Mitleid mit dem vom Pech verfolgten Opernhaus, denn für den Prestigebau musste ein altes Franziskanerkloster, das zuvor auf dem Baugrundstück stand, dran glauben. Dennoch und allen Umständen zum Trotz wurde der Bau schlussendlich durchgezogen und 1818 fertiggestellt.

Doch die Pechsträhne war damit nicht zu Ende: nur fünf Jahre später, im Januar 1823, ging die Tragödie weiter: ein Bühnenbild fing während einer Aufführung Flammen und das Haus loderte innerhalb von wenigen Augenblicken lichterloh. Zu allem Unglück war der Winter in diesem Jahr auch noch besonders kalt, so dass sämtliche Löschteiche komplett zugefroren waren. Der ohnehin nicht gerade motivierten Feuerwehr waren somit die Hände gebunden und sie gesellte sich zu den anderen Schaulustigen vor dem Opernhaus.

Der Brand drohte den Bau komplett zu zerstören. Eine Lösung musste her – und das schnell! König Max I. fackelte nicht lang und gab den Befehl sämtliches Bier des nah gelegenen Hofbräuhauses zu beschlagnahmen und damit den Brand zu löschen. Die Fässer wurden kurzerhand – vermutlich nicht gerade begleitet von Begeisterungsstürmen – zur Brandstelle gerollt.

Doch auch das Bier konnte die Oper nicht mehr retten. Sie musste fast komplett neu aufgebaut werden. Doch womit? Erneut waren die Bierfans die Leidtragenden, denn für die Finanzierung wurde auf jedes Maß Bier eine Steuer erhoben.

Na dann: Prost!!! :D

Quellen:
Gebhardt, H.: Als die Oper mit Bier gelöscht wurde: Münchner Bilder und Geschichten von 1158 bis heute. München: Stiebner, 2009

©Sarah-Maria



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Montag, 14. November 2011

Süße Scheiße

©Sarah-Maria
Heute widme ich mal meiner langlebigsten Küchenkatastrophe: dem Tag, als mir ein Glas Honig heruntergefallen ist.... Jaja. Ich sag's euch: dass ist nix zum Nachmachen!! Das Zeug klebt sich überall fest und lacht einem munter quietschig entgegen, wenn man versucht es aufzuwischen, -zuschrubben oder -zuschaben. Einziges Ergebnis: es verteilt sich!!! Und da es nunmal so ist, dass wenn man auch nur das kleinste Bisschen vergisst, es sich an den nächstbesten vorbeikommenden Wirt (Socken, Schuhe, Gegenstände, .... egal, Honig ist da nicht wählerisch) hängt und sich weiter in die Tiefen der Wohnung verteilt, sollte man unbedingt gründlich sein! Aber so was von!!! Und das ist so was von unmöglich....

Wenn also des Abends die Jogginghose am Sofa festpappt, dann sollte man sich am besten dran gewöhnen, denn das wird in Zukunft noch diverse Male passieren.... Wie gesagt: das ist echt nix zum Nachmachen!

Und P.S.: GANZ wichtig: beim Sauberschrubben auf keinen Fall und unter gar keinen Umständen mit den klebrigen Fingern in die Haare fassen!!

Sonntag, 13. November 2011

Ein Hefeteig außer Kontrolle

©Sarah-Maria
Ich war neulich auf einer Bottle-Party eingeladen, zu der man nicht nur diverse Bottle mitbringen sollte, sondern auch leckere Kleinigkeiten – und da dachte ich mir: versuche ich mich doch mal darin kleine Ciabatta-Brötchen mit Füllung (getrocknete Tomaten, Oliven, etc.) zu backen….

Ich hab also einen Hefteteig zurechtgeknetet und ihn aus Platzmangel auf zwei verschiedenen Tellern verteilt und zugedeckt. Soweit so gut: aber dann stellte sich die Frage: wohin damit? Denn man muss wissen: zu meiner Küche Kochnische zu sagen ist ein Euphemismus par excellence. Und man muss noch zusätzlich wissen, dass ich ziemlich in Eile war, denn nur so kann ich mir im Nachhinein erklären, warum mir das Folgende als eine gute Idee erschien:

Ich habe die beiden Teller auf den (immerhin leeren) Wäscheständer gestellt, der in der Nähe der Heizung stand, denn ich hatte mal gehört, dass Hefeteig schön warm vor sich hingehen soll….

Tja, also ich wartete dann ab und als ich wieder nach dem Teig geschaut habe, kroch er mir schon völlig unkontrolliert entgegen! Er hatte sich längst über den Tellerrand gehievt und schlängelte sich die Stangen des Wäscheständers entlang….. und Leute ich kann euch sagen, das wieder sauber zu machen war echt kein Spaß….

Doch seither frage ich mich: was habe ich falsch gemacht? Wieso ging der dermaßen ab?

Samstag, 12. November 2011

Los geht's! :D

©Sarah-Maria
Ich koche gerne – und nahezu täglich, doch dennoch passieren mir immer wieder kuriose Pannen jenseits von „zu viel Salz“ oder "Mist! total verbrannt". Mit diesem Blog möchte ich den Geheimnissen meines Versagens auf die Spur kommen!

Tipps, Ideen und auch Beileidsbekundungen in Form von Kommentaren sind mir so was von willkommen!!!! :D

Lieben Gruß, Sarah
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